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Die Sache mit der Liebe…

Liebe. Es ist noch nicht allzu lange her, da waren wir zu zweit. So richtig kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, aber es gab diese zwei Jahre…

  • Dates, bei denen wir uns aufgebrezelt und aufgeregt gegenüber saßen
  • interessiert jedes Wort des Anderen aufgesogen haben
  • am Ende wild auf dem Treppenabsatz geknutscht haben
  • Die Nächte durchgetanzt und gefeiert haben
  • Zu zweit in der Badewanne gesessen haben, mit Prosecco
  • Die Hände nicht voneinander lassen konnten
  • bis 11 Uhr im Bett gelegen haben..oder auch mal den ganzen Tag
  • spontan irgendwo hingefahren sind

 

 

 

 

Wann hat sich das geändert? Ziemlich genau am 21.01.2019 um 19.32 Uhr, mit der ersten Geburtswehe. Mit Erotik hatte das nicht mehr viel zu tun, mit Intimität umso mehr. Auch die darauffolgenden Stunden waren weit entfernt von junger, entspannter Verliebtheit, bis auf die durchzechten Nächte. Und seitdem sieht es bei uns eher so aus:

 

  • einer steht morgens auf, mit Kind…einer darf noch ein wenig schlafen
  • Noch gar nicht im Tag angekommen, das volle Programm..Milch, Windeln, Bespaßung und mit etwas Glück noch mal einschlafen
  • Einen Guten-Morgen-Kuss? Manchmal…eine Verabschiedung? Manchmal…
  • Zu zweit in der Badewanne sitzen? YES! Einer mit dem Kind..in der Regel ohne Prosecco
  • Meistens reden wir über unser Kind
  • Spätestens um 22.30 Uhr…todmüde..ab ins Bett
  • Abendessen passiert nacheinander
  • Wir sind die besten Netflix-Kunden geworden, denn tanzen gehen wir nicht

Und was macht das mit der Liebe? Die ist so groß, wie noch nie!

Natürlich streiten wir uns häufiger, vllt sogar täglich. Wenig Schlaf und die Nerven liegen manchmal Blank, die Zündschnur ist kurz. Und dennoch gibt es keinen Menschen, dem ich mich näher fühle. Dem ich so sehr vertraue, weil er jeden Tag über sich hinaus wächst, um mich und unser Baby glücklich zu machen. Am Tag der Geburt haben wir gemeinsam ein kleines Wunder vollbracht, das uns seitdem für immer verbindet. Ich kenne niemanden, der jeden Tag um 5.30 Uhr für mich aufsteht, um mir noch ein paar Minuten Entspannung zu schenken und mir fällt auch niemand ein, der meinem weinenden Kind Lieder und Tänze zur Linderung präsentiert. Jeden Tag. Und es gibt keinen anderen, der meinem Kind erzählt, wie sehr er mich liebt, damit ich es übers Babyphone hören kann.

Die Sache mit der Liebe also…Sie war nie ehrlicher und stärker. Seit der Geburt ist unsere Liebe voll mit Emotionen, in alle Richtungen. Und jetzt ist es an uns damit umzugehen und sich gegenseitig nicht zu vergessen.

Aber das, was wir jetzt haben ist mehr.

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